Bannerschriftzug

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Unsere Rotrückenaras

 

Wilma ist eine Teilhandaufzucht und Fred eine Naturbrut. Beide sind “futterzahm”, wobei die Fingerkuppen meistens interessanter sind wie die angebotenen Nüsse (wodurch leider auch manchmal Blut fließt).
Unsere Rotrückenaras sind bei Klaus recht zutraulich und frech. Fremden gegenüber sind sie etwas scheu und vorsichtig.
Gäste verlassen oft fluchtartig den Volierenraum, da Freddy und Wilma lautstark und schrill kund tun, dass sie keinen Besuch wollen. Hält sich Klaus alleine im Raum auf, wird leise erzählt und gemeckert. Grundsätzlich sind unsere Rotrückenaras sehr neugierig und alles Neue in der Voliere wird zügig untersucht. Ganz wichtig für Fred und Wilma ist ihr Schlaf- und Brutkasten. Dieser wird auch gerne tagsüber für ein oder zwei Stunden zum dösen und schmusen aufgesucht.

 

Beschreibung des Rotrückenaras:

Rotrückenaras sind ca. 43 cm groß. Die Hauptgefiederfarbe ist grün. Auf der Stirn, am Bauch und am Rücken sind sie rot. Der Scheitel ist blau, Kopf, Nacken und Wangen grünlich-blau. Schwingen und Handdecken sind blau, der Flügelsaum blaugrün, die Unterflügeldecken sind olivgrün. Die Schwanzfedern sind blau mit rotbrauner Spitze, die Schwanzunterseite ist oliv-gelb. Der Schnabel ist schwarz, der nacke Wangenbereich weiß-cremefarben. Die Iris ist orange-rot. Die Füßchen sind fleischfarben mit schwarzen Krallen.

Weibchen sind wie Männchen gefärbt, haben aber oftmals weniger Rot auf der Stirn. Da sich eines unserer selbstgezogenen Jungtiere ohne rote Stirn bei der DNA-Analyse als männlich entpuppte, empfehlen wir grundsätzlich die Geschlechtsbestimmung per Federanalyse oder Endoskopie.

Jungtiere haben eine hornfarbene Schnabelspitze und zeigen eine verwaschene Gefiederfarbe. Die roten Abzeichen an Bauch und Stirn sind noch nicht sehr ausgedehnt und vor allem auch noch nicht so farbintensiv wie bei den Altvögeln.

 

Verhalten und Unterbringung:

Rotrückenaras sind sehr verspielt und neugierig. Wenn man mit der manchmal sehr lauten und vor allem schrillen Stimme der Rotrückenaras klar kommt und ihnen ein eigenes Zimmer oder wirklich sehr viel Freiflug in der Wohnung bieten kann, sind sie unserer Meinung nach recht gut zur Wohnungshaltung geeignet.

Als Volierengröße sollten 3 x 1 x 2 m (L x B x H) eingeplant werden (lieber aber noch größer kalkulieren, da auch die Rotrückenaras sehr aktive Vögel sind).

 

Ernährung:

Unsere Rotrückenaras erhalten bei uns täglich Körnerfutter (“Papageien Züchtermischung” von Versele Laga), frisches kleingeschnittenes Obst, geraspeltes Gemüse und ein paar Nüsschen (vorzugsweise Zirbelnüsse und aufgeknackte Walnüsse). Während der Zucht erhalten unsere Rotrückenaras außerdem noch Keimfutter und Eifutter.

 

 

 


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